Bruchsal: Autofahrerin bei Unfall lebensgefährlich verletzt (Artikel vom 1. Dezember 2009)
Bruchsal. Offenbar wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ist es am Montagmorgen auf der B35 zu einem Unfall gekommen, bei der eine 24-jährige Frau lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Die junge Frau war mit ihrem Auto gegen 06.45 Uhr von Bruchsal in Richtung Bretten unterwegs und überholte im Bereich der neuen zweispurigen Steigungsstrecke einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Pkw. Beim Wiedereinscheren nach rechts geriet ihr Fahrzeug auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen die Leitplanken. Danach schleuderte das Auto über die Straße und prallte auf der Gegenfahrbahn mit der Fahrerseite gegen die Front eines Klein-Lkw.
Durch die Kollision mit dem Pkw fing der Klein-Lkw in der Folge an, im Bereich des Führerhauses zu brennen. Die junge Frau wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, konnte aber von der alarmierten Freiwilligen Feuerwehr Bruchsal nach einer Stunde aus dem Unfallwagen befreit werden. Zeitgleich löschten die Feuerwehrmänner den brennenden Lkw und verhinderten so Schlimmeres. Die Autofahrerin musste durch den Rettungsdienst, der mit zwei Rettungs- und einem Notarztwagen im Einsatz war, während der Bergung versorgt und anschließend mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Lkw, der im Auftrag der Deutschen Post unterwegs war, wurde mit leichten Verletzungen im Krankenhaus behandelt.
Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die B35 für rund zweieinhalb Stunden voll gesperrt. Danach konnte die Unfallstelle zumindest halbseitig wieder befahren werden. Zudem musste eine Spezialfirma die Fahrbahn nass reinigen, da Öl ausgelaufen war. Die Polizei war mit Kräften der Reviere aus Bruchsal und Bretten sowie der Verkehrsüberwachung aus Karlsruhe und der Verkehrspolizei Bruchsal im Einsatz und regelte den Verkehr. Beide beteiligten Fahrzeuge, an denen insgesamt Sachschaden in Höhe von rund 70.000 Euro entstand, mussten abgeschleppt werden. Zudem wurden etwa 30 Meter Leitplanken beschädigt. (pol)
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